Alison Heyerdahl
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Alison Heyerdahl ist die Leiterin der Inhalte bei FxScouts und eine erfahrene Finanzautorin mit umfassender Erfahrung im Forex-Handel, in der Analyse von Brokern und in der Marktforschung. Sie hat über 100 Broker bewertet, veröffentlicht wöchentlich Trading-Videos auf YouTube und co-moderiert den Podcast „Let’s Talk Forex“, um Händlern zu helfen, informierte und sichere Entscheidungen zu treffen.
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Chris Cammack
Partnermanager und Finanztexter
Chris Cammack ist Partner-Manager und leitender Finanzautor bei FxScouts. Chris pflegt und entwickelt unsere Beziehungen zu Partnern, um unseren Nutzern das beste Forex-Handelserlebnis zu bieten.
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Wirtschaftskalender


Als Forex-Trader ist es entscheidend, informiert zu bleiben und wohlüberlegte Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen, um eine erfolgreiche Handelsstrategie zu verfolgen. Wirtschaftskalender sind Werkzeuge, die von Tradern, Investoren und Ökonomen genutzt werden, um wichtige nationale und internationale Ereignisse sowie Nachrichtenveröffentlichungen zu verfolgen und zu überwachen, die Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können.

Wiederkehrende Nachrichtenereignisse wie der monatliche NFP-Bericht (Non-Farm Payroll), BIP-Berichte (Bruttoinlandsprodukt), Inflationsraten, Ankündigungen von Zentralbanken und andere wichtige wirtschaftliche Indikatoren haben vorhersehbare Effekte auf die Kursrichtung, das Handelsvolumen und die Marktstimmung.

Für deutsche Trader, die das Währungspaar EUR/USD handeln, beeinflussen verschiedene wirtschaftliche und politische Faktoren den Wechselkurs des Euro. Dazu gehören Inflationsraten, Zinsunterschiede zwischen dem Euro und dem US-Dollar sowie globale Rohstoffpreise.

Deutsche Trader achten besonders auf Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank (Federal Reserve) sowie auf die Inflationsraten in der Eurozone und den USA. Trader müssen wissen, wann diese Ereignisse stattfinden, und darauf vorbereitet sein, die daraus entstehende Volatilität zu handeln.

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Warum einen Wirtschaftskalender verwenden?

Wirtschaftskalender sind besonders nützlich für fundamentale und positionelle Trader, die einen vorausschauenden Ansatz beim Handel verfolgen. Sie helfen Tradern, potenziell marktbewegende Ereignisse vorherzusehen und ihr Risiko entsprechend zu steuern. Infolgedessen können Trader ihre Positionen anpassen, ihre Portfolios absichern oder sogar das Trading während Zeiten erhöhter Unsicherheit vermeiden.

Trader sollten jedoch beachten, dass auch ungeplante Ereignisse die Währungsmärkte beeinflussen können. Daher ist es zwar hilfreich, dass die meisten geplanten Treffen und Datenveröffentlichungen im Wirtschaftskalender aufgeführt sind, aber es ist ebenso wichtig, stets über andere Nachrichten informiert zu bleiben, die die fundamentalen Rahmenbedingungen der von Ihnen gehandelten Währungen beeinflussen könnten.

Wie man einen Wirtschaftskalender nutzt

  1. Wählen Sie einen zuverlässigen Wirtschaftskalender: Stellen Sie sicher, dass der Kalender genaue und zeitnahe Informationen liefert und anpassbare Einstellungen für Ihre Zeitzone und bevorzugte Währungen bietet.
  2. Überprüfen Sie den Kalender regelmäßig: Schauen Sie täglich in den Kalender, damit Sie mögliche Marktschwankungen frühzeitig erkennen können.
  3. Identifizieren Sie Ereignisse mit hoher Auswirkung: Gute Wirtschaftskalender verwenden Farbcodierungen, um die Auswirkungen von Datenveröffentlichungen zu kennzeichnen, z. B. gelbe, orangefarbene und rote Balken für geringe, mittlere und hohe Auswirkungen. Beispielsweise wird eine Zinsentscheidung der Bank of England rot markiert, da sie einen erheblichen Einfluss auf den Kurs des GBP/USD haben wird.
  4. Bewerten Sie die Bedeutung jedes Ereignisses: Beurteilen Sie die potenzielle Auswirkung eines Ereignisses auf die jeweiligen Währungspaare unter Berücksichtigung historischer Daten und der Markterwartungen. Zum Beispiel wird der Einzelhandelsumsatz den EUR/USD weniger beeinflussen als ein Anstieg der Arbeitslosigkeit.
  5. Integrieren Sie die Informationen in Ihre Handelsstrategie: Nutzen Sie den Wirtschaftskalender, um Ihre Trades zu planen und sie auf bedeutende bevorstehende Ereignisse abzustimmen.
  6. Beobachten Sie Konsensprognosen: Seien Sie sich der Markterwartungen zu bestimmten Ereignissen bewusst und seien Sie bereit, Ihre Positionen nach Veröffentlichung der Nachrichten anzupassen. Wenn der Konsens erheblich von den tatsächlichen Zahlen abweicht, kann dies zu starker Volatilität auf den Märkten führen.
  7. Erstellen Sie eine Risikomanagement-Strategie: Passen Sie Ihre Risikomanagementstrategie im Vorfeld von Ereignissen mit hoher Auswirkung an. Setzen Sie zum Beispiel geeignete Stop-Loss- und Take-Profit-Marken, verwalten Sie die Positionsgrößen sorgfältig und vermeiden Sie eine Überhebelung Ihrer Trades.
  8. Integrieren Sie die technische Analyse: Berücksichtigen Sie sowohl die Auswirkungen der Nachrichtenereignisse als auch technische Indikatoren, um fundierte Handelsentscheidungen zu treffen.

Denken Sie daran, dass ein Wirtschaftskalender nur eines von vielen Werkzeugen in Ihrem Trading-Arsenal ist. Er liefert wertvolle Informationen, sollte jedoch immer durch eine gründliche Analyse, solide Risikomanagementstrategien und andere relevante Marktdaten ergänzt werden, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Am Ende kommt es darauf an, dass Sie wissen, welcher Typ Trader Sie sind. Sobald Sie das herausgefunden haben, erkennen Sie, wie ein Wirtschaftskalender optimal in Ihre Handelsstrategie integriert werden kann.